Benzin sparen – Die 7 effektivsten Tipps!

Ohne Auto geht es oft nicht mehr. Spätestens bei einem weiteren Weg zur Arbeit ist das Auto oft unverzichtbar. Da wird der tägliche Blick auf die Preise an den Zapfsäulen zur Tortour. Doch mit ein paar einfachen Tricks lässt sich der Verbrauch des Fahrzeuges deutlich verringern und so Benzin sparen.

1. Nur fahren, wenn man es wirklich muss!

Am meisten Sprit spart man, wenn man das Auto stehen lässt. Überlegt euch einfach vor jeder Fahrt ob Ihr das Auto tatsächlich nutzen müsst. Lässt sich der Weg vielleicht mit einem schönen Spaziergang verbinden? War da nicht noch das Fahrrad in der Garage? Oftmals kommt man speziell im dichten Stadtverkehr mit dem Fahrrad sogar schneller an sein Ziel. Kann ich mehrere Wege verbinden und so am Ende das Auto effektiver nutzt?
Der größte Spritfresser sind nämlich kurze strecken! So ist der Spritverbrauch speziell bei Strecken unter 5 Kilometer überproportional hoch. Auch das Warmlaufen lassen des Motors ist grundsätzlich unwirtschaftlich, unnötig und auch noch verboten.

2. Benzin sparen durch optimierte Fahrweise

Es fängt bereits beim Einsteigen ins Auto an: Erst Anschnallen, Sitz einstellen usw. und als letztes den Motor starten und auch direkt losfahren. Bereits hier können aufs Jahr gerechnet einige Liter Benzin oder Diesel eingespart werden.
Auch der Schaltpunkt hat großen Einfluss auf den Verbrauch. Frühzeitig hochschalten und vorausschauendes fahren spart Kraftstoff und somit bares Geld. Aber vorsichtig: Zu niedrigen Drehzahlen sind auch nicht gut für den Motor. Als Faustregel gilt Tempo 30 im dritten, 40 im vierten und 50 im fünften Gang. Mit Automatikgetriebe kann man hier leider wenig Einfluss nehmen, aber dennoch durch ein Vorausschauende Fahrweise, nicht zu starkes beschleunigen oder das ausnutzen der Motorbremse aufs Jahr gerechnet einige Liter Benzin sparen.

Übrigens: Einige KFZ-Versicherungen bieten Sondertarife bei einer optimierten Fahrweise!

3. Fahrzeugzustand & Wartung

Auch der Zustand des Fahrzeuges hat Einfluss auf den Verbrauch. Schlechte Reifen etwa beeinflussen die Verbrauch enorm, wie der ADAC immer wieder in seinen Reifentest feststellt. Reifen mit hohem Rollwiderstand können so einen 0,3 – 0,5 Liter höheren Verbrauch zur Folge haben.
Auch der falsche Luftdruck erhöht den Rollwiderstand und führt so unweigerlich zu einem erhöhten Verbrauch und erhöht noch dazu den Verscheiß am Fahrzeug, was wiederum höhere Kosten zur Folge hat.

Fliest das Öl schneller, reduziert das den Verbrauch

Lassen sich häufige Kurzstrecken nicht vermeiden, empfehlen wir den Kauf von Leichtlaufölen. Diese sind in der Anschaffung zwar teurer als herkömliches Motorenöl, haben aber den Vorteil, dass Sie sich viel schnell und besser im Motor verteilen und sich so bis zu 3% Benzin sparen lassen.

4. Zuladung & Anbauteile

Die Rechnung ist ganz einfach: Je höher das Fahrzeug Gewicht, um so höher der Verbrauch. Daher empfiehlt es sich zu überprüfen, ob wirklich alles was im Auto täglich mitfahrt, auch tatsächlich immer mitfahren muss. Überlegt doch mal, wann Ihr das letzte Mal den Erstazreifen gebraucht habt? Noch nie? Dann geht es euch so wie den meisten Autofahrern. Reifenpannen gehören mittlerweile nicht mehr zum alltäglichen, weshalb das Ersatzrat auch gerne in der Garage bleiben kann. Alternativ dazu gibt es Pannen-Sets, mit denen sich eine Reifenpanne doch schnell beheben lässt und die Fahrt zur nächsten Werkstatt ermöglicht. Mitgliedern von Automobilclubs steht zudem der kostenlose Panne- und Abschleppservice eben jenes Clubs zur Verfügung.

Anbauteile außerhalb des Auto erhören den Verbrauch enorm!

Dachgepäckträger, Fahrradträger oder Dachboxen haben eine erheblich erhöhen Kraftstoffverbrauch zur Folge. Auch wenn Sie leer sind oder gar kein Fahrrad auf dem Dach mitfährt. Der Kraftstoffverbrauch mit Fahrradträger und Fahrrädern erhöht sich beispielsweise bei einer Autobahnfahrt um bis zu 50%! Daher sollte man überlegen, ob man das Rad zum Beispiel am Urlaubsort wirklich braucht, oder ob man sich nicht vor Ort für eine Tour günstiger ein Rad leihen kann. Eine Alternativlösung wäre auch ein Fahrradträger für das Heck. Kostet Immernoch mehr Sprit als ganz ohne, verringt aber den verbrauch zum Modell für das Dach um ein vielfaches

5. elektrische Verbraucher abschalten

Die Klimaanlage im Sommer oder die elektrische Sitzheizung im Winter sind praktisch und super bequem. Auch ich möchte nicht mehr darauf verzeihen. Dennoch erhöht jeder elektrische Verbraucher im Auto den Kraftstoffverbrauch um ein vielfaches! Überlegt euch, welche Temperatur für euch angenehm ist. Je niedriger die Temperatur an der Klimaanlage eingestellt ist, umso mehr muss sie leisten und verbraucht entsprechend auch mehr Kraftstoff. Auch die Sitzheizung lässt sich vielleicht ein wenig früher abschalten und spart so bares Geld.

electric-charge Benzin sparen6. Autokauf

Bereits beim Fahrzeugkauf könnt Ihr langfristig euer Portmonee schonen und mit dem Benzin sparen direkt anfangen. Fahrzeuge mit Hybrid oder rein elektrischem Antrieben sind zwar teurer in der Anschaffung, senken die Kosten im laufenden Betrieb aber langfristig. Allerdings muss man hier individuell abwägen und rechnen für wen sich wann eine solche Anschaffung lohnt. Wollt oder könnt Ihr nicht auf ein Fahrzeug mit herkömmlichen Benzin oder Diesel Motor verzichten, bleibt noch der Griff zu kleineren und somit Verbrauchsärmeren Modellen

7. Preise vergleichen!

Zugegeben, Punkt 7 hat nicht direkten Einfluss auf den Benzin verbraucht, hilft aber dennoch beim Geld sparen 😉
Tankt nicht gleich an der erst besten Tankstelle. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps mit denen Ihr die Preise von Tankstellen in eurer direkten Umgebung vergleichen könnt. Was auf den ersten Blick nur minimale Cent Beträge ausmacht, summiert sich schnell zu einem größeren Betrag zusammen. Große Markentankstellen haben oftmals höhere Preise als Freie Tankstellen oder kleinere Marken.

Zur richtigen Zeit an die Tankstelle

Auch die Zeit zu derer Ihr Tankt macht sich im Geldbeutel bemerkbar. Zur Rushhour in den Morgenstunden oder zur Feierabendzeit ziehen die Preise meist deutlich an. Tankt Ihr zur Mittagszeit oder an einem Sonntag Abend sind die Preise oft einiges günstiger! Fahrt auch nicht immer auf den letzten Tropfen zur Tankstelle, sondern schaut Frühzeitig. Sind die Preise günstig könnt Ihr tanken, sind Sie zu hoch habt Ihr noch eine Reserve und müsst nicht jetzt den teuren Benzin tanken.

 

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